Freitag, 27. Januar 2017

And the winners are....

Last but not least, stehen auch die Gewinner fest.
 
1. Platz Daniela Schiebeck
Du bekommst Rodinia und die Wächter als Taschenbuch.
 
2. Platz geht an Kata
Du bekommst Die ummauerte Stadt  auch als Taschenbuch.
 
3. Platz macht Margareta Geberhardt
Für dich gibt es 1Band + 2 Band von Hell’s Abyss als eBook
 
Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner.
 
Bitte sendet uns innerhalb von 7 Tagen eure Adresse; betrifft Plat 1 und 2 und Platz 3 schickt uns sein Wunschformat, per Mail an blogger@buechertraum.com zu.

Presseinformation


Essen, Januar 2017


 Buchstabenschwund ruft Spezialeinheit auf den Plan

Wie wir berichteten, verschwanden in der Nacht des Jahreswechsels die Buchstaben aus sämtlichen Print und E-Book Ausgaben, des Papierverzierer Verlages.

Etliche Besprechungen, Treffen und Verhöre sorgten dafür, dass es ein zielsicheres Ergebnis nur geben kann:

Den Verhören und Ermittlungen ist es zu verdanken, dass wir nun einen Einblick darin haben, was in jener Nacht tatsächlich geschah und wie es zu dem Buchstabenschwund kam. Im Folgenden erfahren Sie, was sich zugetragen hat:

In der Nacht vom 31. Dezember 2016 - 01. Januar 2017 gab es ein Treffen diverser Leute in einer Cocktail - Bar, bei dem unter anderem ein Getränk namens Litteras Predator ausgeschenkt wurde, das übersetzt so viel bedeutet wie Buchstabenraub. Die Anwesenden waren allerdings der Meinung, dass sich dieses Getränk nur auf die Artikulierung der trinkenden Person bezieht. Um Mitternacht stieß man mit genanntem Getränk an und ahnte Nichts von den Konsequenzen, die das Getränk, zusammen mit einem kleinen Reim, verursachte.

La-le-lu … nur der Zauberer von Rodinia schaut zu.
Wenn Jeremiah sich schleicht aus der ummauerten Stadt,
man eine Chance auf die Freiheit hat.
Wenn Hells Abyss‘ Frontfrau Lucy ihr Messer zückt,
spielen alle Dämonen verrückt.
Wenn Shanti alles nimmt, was sie in die Finger kriegt …
die Diebesgilde ist entzückt.
Heimlichkeiten-Schlechtigkeiten … Ihr wisst Bescheid.
AKK und FAM …
halten sich bedeckt, das ist aber gar nicht nett!

 
Seien Sie unbesorgt, denn sowohl Spruch als auch das Getränk haben jetzt keine Wirkung mehr, der Spruch wirkt in der Kombination nur einmal.

Der Verlag dankt dem Ermittlerteam, insbesondere auch bei Sabrina Wohlert für das organisatorische Talent, das sie an den Tag legte. Die Idee zur Gründung der BUI – Blogger Unit Investigation, seitens Sabrina Marzahn (Die Büchernixe), um den Fall zu lösen, erwies sich als Volltreffer in jeder Hinsicht, denn die Zusammenarbeit zwischen Verlag und Ermittlerteam verlief reibungslos und die ersten Treffen führten zu den Verhören mit den verdächtigen Autoren. Das Team hat tolle Arbeit geleistet und wir bedanken uns bei jedem Einzelnen für seinen Einsatz, sein Engagement und die Überstunden, die gemacht worden.

 
Alles in allem können Sie, liebe Leser, jetzt wieder beruhigt zu unseren Büchern greifen, denn durch ein Umkehrungsritual sind alle Buchstaben wieder auf den Seiten zu finden, egal ob in Printexemplaren oder E-Book.

Im Folgenden erhalten Sie eine Vorstellung, wer sich hinter dem Ermittlerteam verborgen hat:

Sabrina Wohlert - Büchertraum
Sandy Nürnberger - Sandys Welt
Sabrina Marzahn – DieBüchernixe
Tania Kaimel – Meine Bücherwelt
Susanne Krajan – SannesBookcatalogue

Verlagsanfragen richten Sie bitte an: support@papierverzierer.de




Donnerstag, 26. Januar 2017

TEIL IV: spektakulärer Showdown


Tania: Lucy?
KYRIAN: Wer ist Lucy?
Sabrina: (sieht sich im Raum um)
Sandy: (ist irritiert und angespannt)
Tania: (das war keine gute Idee … hätt ich bloß die Klappe gehalten)
KYRIAN: Eine Magierin?
Susanne: (Hoffentlich nicht Lilith)
Sandy: Wo? (um feste Stimme bemüht)
Das Gebäude ächzt, es wird kühler.
Susanne: (reibt sich über die Oberarme)
Irgendwo knallt eine Tür.
Sabrina: *wir haben die falsche Entscheidung getroffen und zieht ihre Stickjacke enger um sich*
Herr Horn: Huh, wird jetzt aber echt kühl hier drin. Bekomme ich noch ein ... Bier?
Sandy: *die sollten doch die Heizung reparieren lassen , tztz*
Susanne: *rollt über Herrn Horns Aussage die Augen, gibt ihm allerdings noch eine Flasche*
Herr Horn: Danke schön. Das erinnert mich an unser letztes Lager bei den Wikingern im Sternberger Museum. Da waren wir ...
Susanne: Was ist hier los, Kyrian? Was spüren Sie?
KYRIAN: Still.
Sandy: *schenkt sich noch einen Kaffee ein*
(die Milch ist sauer)
KYRIAN: (die Luft flimmert kurz und Kyrian steht unbeweglich im Raum, die Augen geschlossen)
Susanne: *beobachtet fasziniert, was im Raum vor sich geht*
Sabrina: Was ist mit ihm? Kyrian?
Herr Horn:  Keine Sorge die Damen, Kyrian ist bestimmt gleich wieder da. Ach übrigens: DAS ist eine Illusion.
Tania: Äh *stottert schockiert und ein bisschen ängstlich herum*
Sandy: *steht wie gebannt da und beobachtet das Geschehen ... flucht innerlich über die saure Milch*
Im gleichen Augenblick erlischt das Bild von Kyrian in einem kurzen Flimmern. Nichts deutet darauf hin, dass dort ein Zauberer gestanden hat.
Tania: *fasziniert von der Illusion* Wo ist er hin?
Sandy: *kann es gar nicht glauben was hier passiert*
Sabrina: *überlegt sich einen Fluchtplan*
Susanne: *starrt mit offenem Mund auf die Stelle, wo eben noch Kyrian stand*
Tania: *ich bin wohl doch nicht so ein langweiliger Muggel, denn das ist ganz eindeutig Zauberei*
Etwas kratzt über das Fensterglas, wie dürre Finger.
Sandy: *wäre gerne unsichtbar*
Susanne: *schaut aus dem Fenster und runzelt die Stirn*
Auf der Straße steht ein schwarzer Impala Baujahr 67.
Herr Horn: Ich habe das bereits einmal erlebt. Da ist Kyrian auch einfach verschwunden. Er kann sich dann in einen Nebenraum teleportieren. Tja, zaubern müsste man können. Würd ich auch gern mal.
Sabrina: *ein Schauer läuft mir über den Rücken*
Susanne: Wäre jetzt auf jeden Fall praktisch Herr Horn.
Sabrina: Wo könnte er hin sein, Herr Horn?
Draußen kommt starker Wind auf, weht Schnee vor sich her.
Sandy: *zieht sich eine Strickjacke über, schnäuzt sich das Näschen und wünschte sich in Ihr warmes kuscheliges Bett*
Irgendwo streiten Katzen und eine Mülltonne scheppert.
Herr Horn:  Wenn er jemanden gespürt hat, der ihm Schaden könnte, so begibt er sich entweder in Sicherheit, oder er tritt den Rückzug an. Was nicht heißen soll, er ist feige. Gott bewahre.
Sandy: Wer sollte ihm schaden wollen?
Susanne: Also so oder so, er hat seinen Hintern gerettet. Verstehe ich das richtig? *dreht sich vom Fenster weg und begibt sich zu ihren Kolleginnen*
Herr Horn:  Naja, wenn die ganze Welt hinter einem her ist, wird man vorsichtig.
Tania: Auch wenn ich es nicht gutheißen kann, kann ich es nachvollziehen *leicht panisch*
Der Wind drückt gegen das Fenster, Regen prasselt unheilvoll dagegen.
Susanne: Und nun?
Sabrina: *starrend schaue ich aus dem Fenster und denke mir: Wir drehen uuuuunnnsssss iiiiimmmmm Kreis, Salatschüssel mit Blut *
Herr Horn:  Sagt mal, was ist denn das für ein ... da liegt ein Feuerzeug unter dem Tisch. Gehört das jemandem?
Sandy: Könnte das Feuerzeug von Lucy sein? (fragend um sich blickt)
Herr Horn:  Sieht wertvoll aus.
Susanne: Ähm. Meins ist es nicht.
Herr Horn:  *geht hin und hebt es auf* Wow, ein Zippo.
Susanne: Wie genau hilft uns das jetzt weiter?
Sabrina: Raucht Herr Steinmetz? *schaut ihre Kollegen an*
Sandy: Ich glaube, mich zu erinnern, dass Lucy so ein Feuerzeug besitzt. War es nicht ein Geschenk von …? Ach egal.
Im selben Moment flackert das Licht und im Raum stehen Kyrian und Lucy.
Susanne: *schaut erschrocken auf die Beiden*
LUCY: (Stürzt nach vorne, halb über den Tisch und weg von dem Zauberer)
Sabrina: *mit aufgerissenen Augen starrt sie beide an*
Herr Horn: *schaut das Feuerzeug an* Mattschwarz und zerkratzt...
LUCY: Zu trinken schnell, sonst kotze ich euch über den verdammten Tisch ...
Herr Horn: Huch. Kyrian! Erschreck uns nicht immer so.
Lauter Donner draußen und Blitze zucken über den Himmel.
Sandy: *überlegt, ob die zwei gemeinsame Sache gemacht haben. Komplizen?*
LUCY: Dieser scheiß Gandalf ...
KYRIAN: Das sind die Auswirkungen einer Teleportation. Aber bevor du meinen Standort an diese Magierbrut verrätst ...
Sabrina: *hat er sie geholt und wollte doch nicht nur seinen Arsch retten*
LUCY (würgt, ist noch blasser als zuvor)
Susanne: *sieht ihre Kollegen verwirrt an*
KYRIAN: (schaut sie mit unbewegter Miene an) Wer bist du?
Sandy: *Ist irritiert, was hat das mit Gandalf zu tun*
Der Wind rüttelt jetzt an den Fenstern, als wollte etwas in den Raum.
Sabrina: Was verdammt noch mal, was geht hier vor? *nimmt ihren ganzen Mut zusammen und haut mit der Faust auf den Tisch*
Herr Horn: Gandalf... hahaha der war... hahaha... der war gut.
LUCY: (sieht zum Fenster) ... Fuck
Susanne: (leicht panisch) Seht zu, dass die Fenster geschlossen bleiben.
Tania: Stopp *schreit* hört auf jetzt und redet Klartext!
KYRIAN: F...uck? ein seltsamer Name für ein Mädchen.
LUCY: Hä? (ihre Hand gleitet in die Manteltasche)
Sandy: *hat den Faden verloren und versteht gar nichts mehr*
KYRIAN: (erhebt nun ebenfalls die Stimme) Ich schätze es nicht, wenn man mich hintergehen will!
Susanne: Das Messer. *schreit*
LUCY: Wer issn der da, hm? (zeigt auf Laurence)
Tania: Lucy, nein, wage es nicht *kreischt und macht einen Schritt auf sie zu*
KYRIAN: Ist das hier doch eine Falle der Magier?
Mit einem Klack schnappt die Klinge aus dem Griff.
Tania: Nein, Kyrian - wir waren das nicht!
Herr Steinmetz kommt aus dem Nebenraum dazu.
Herr Horn: Ach ne, der Herr Steinmetz.
Susanne: Kyrian. Vorsicht.
Sandy: Lucy nein, tu das nicht! (schreit)
Tania: Kyrian geh da weg und zwar schnell. *laut*
LUCY: (bricht halb zusammen, taumelt, schnieft)
KYRIAN:* hebt fast beiläufig die Hand und der Griff des Klappmessers erhitzt sich, bis er losgelassen werden muss*
LUCY: Ich ... sie ... sie ist hier ... dort draußen. FUCK! (Lässt das Messer fallen)
Susanne: Tut endlich was, damit es aufhört!!!!
Sabrina: Beendet es, sofort. *brüllt*
Tania: Unternehmt endlich was!
Sandy: Lucy, wer ist da draußen? LILITH
KYRIAN: (seufzt kurz, dann konzentriert er sich und webt einen Schutzschild um die Anwesenden.)
Das Gebäude ächzt unter der Wucht des Sturms.
Tania, Sabrina, Susanne und Sandy: (blicken Kyrian dankbar an und murmeln ein) Danke.
LUCY: Bitte, tu doch jemand was ...
LUCY: Wollte nur mein ... Feuerzeug ... holen
KYRIAN: Alle wegzubringen, könnte zeitaufwendig sein.
LUCY (schlägt sich mit den Handballen an die Schläfen) ... das ergibt alles keinen Sinn ... wer ist der Kerl nun?
Susanne: Was können wir tun?
KYRIANan Lucy gewandt: Wer bist du? Dich umgibt zumindest eine dunkle Aura.
Tania: Leute könnt ihr das nicht später klären? Ich will hier raus!
Susanne: Er ist ein Zauberer, der uns helfen will. Falls ihr uns nicht alle umbringt. *verliert langsam die Beherrschung*
LUCY: (sieht ihn erstaunt, dann amüsiert an) ... Echt jetzt? Das hat Rafael auch immer gesagt
Herr Horn: Ich geb mal lieber das Feuerzeug zurück. *übergibt es an Lucy*
LUCY: Ein Zauberer, so wie in Herr der Ringe?
LUCY: Danke, Mann ohne Namen.
KYRIAN: Hier kann Momentan niemand raus.
Tania: Boah … das gibt's doch nicht. Bitte tut doch irgendwas!
LUCY (nickt) ... da läuft was mächtig aus dem Ruder
Herr Horn: Ich heiße Laurence Horn. Angenehm.
Tania: Egal was.
LUCY: Bin Lucy ... aber das weißt du ja schon.
Susanne: Ist die Vorstellungsrunde damit jetzt beendet?
KYRIAN: Wer ist der Herr der Ringe? Magische Ringe? Sprich, Weib.
LUCY: Hört mal, ich brauche mein Messer, dann kann ich das regeln ... eventuell mit Gandalf zusammen.
Tania: Bitte *panisch* Für Plaudereien ist später Zeit.
Susanne: Wenn ich kurz erinnern dürfte, will irgendwas von draußen rein und uns ans Leder. Es wäre also schön, wenn ihr das jetzt mal aufhalten könntet.
Sabrina: *lauft nur noch auf und ab und versteht die Welt nicht mehr*
LUCY: Lilith und sie ist stinksauer!
Susanne: Hier. *Gibt Lucy das Messer.
KYRIAN: Lucy ...aha.
LUCY: Danke ... (sieht sich kurz um und zieht es sich quer über die Arme)
Sabrina: Was können wir tun? Es muss eine schnelle Lösung her.
Susanne: *schaut gespannt auf Lucy und wartet ab was passiert*
Sandy: *ist wie gelähmt und schaut sich die Szenerie gespannt an, was passiert.*
LUCY (schreit wie eine Furie, knirscht mit den Zähnen, Blut spritzt)
Sabrina: *Blick ratlos ihre Kolleginnen an*
Susanne: *zuckt mit den Schultern in Sabrinas Richtung*
KYRIAN: Was wird das? Ich bin nicht gerade sehr bewandert in Zaubersprüchen der Heilkunst.
LUCY: Gandalf, kannst du den Scheiß mit "durch Wände gehen" nochmal machen?
Sabrina: *Drückt sich an die Wand* Verdammt, was passiert hier?
KYRIAN: Kein Problem.
LUCY: (wirft den Kopf in den Nacken, schreit) Deine Tochter ist stinksauer ...
KYRIAN: Ich muss nur den Bestimmungsort kennen. Ich will ja nicht in einer Wand auftauchen.
Tania: *drückt sich neben Sabrina an die Wand - verliert den Überblick*
KYRIAN*zieht eine Augenbraue hoch*
LUCY: Attenrobendum eos, ad consiendrum, ad ligandum eos, potiter et solvendum, et ad, congregontum eos, 'coram me.
Susanne: *versucht alles im Blick zu behalten, ist viel zu fasziniert, um wegzusehen*
Herr Horn: Ich trink mal lieber mein Bier aus ... Könnte das letzte sein wie mir scheint.
Sabrina: *schaut Tania an und wieder auf die surreale Situation*
Tania: *schaut verwirrend in die Runde*
Sandy: *weiß so gar nicht, was hier gerade läuft*
Draußen kracht erneut Donner und Blitze zucken in schneller Abfolge über den nachtschwarzen Himmel.
LUCY: Kommt schon, ziehen wir es durch (blickt Kyrian an)
KYRIAN(beobachtet Lucy ganz genau, jede ihrer Bewegungen, die eigenen Hände erhoben.)
Überall ist jetzt ihr Blut, auf dem Tisch, dem Boden.
LUCY: Attenrobendum eos, ad consiendrum, ad ligandum eos, potiter et solvendum, et ad, congregontum eos, 'coram me.
KYRIAN: Sag nur wohin.
LUCY: Raus!
KYRIAN: Dein Wunsch ist mir Befehl.
Äste schaben an den Fenstern.
KYRIAN: (bewegt die Arme Richtung Ausgang ... und ist im nächsten Moment samt Lucy verschwunden)
Tania, Sandy und Susanne im Chor: Ähm...
Sabrina: *Was haben die beiden nur vor?*
Zwei Sekunden später donnert es so laut, dass das Fenster im Rahmen erbebt, dann wird es plötzlich still ...
Herr Horn: Jetzt nach Hause zu gehen, ist bestimmt keine so gute Idee, oder?
Tania: Die sind jetzt einfach weg und lassen uns hier versauern oder wie? Ich denke nicht, Herr Horn.
Herr Horn: Oder doch?
Susanne: Ist... Ist es vorbei oder ist das jetzt die Ruhe bevor es richtig los geht?
Blut tropft vom Tisch ... es ist dunkelrot, fast schwarz.
Tania: *Panisch*
Das Licht flackert.
Herr Horn: Ihh ... das ist ja echt ekelhaft.
Draußen lacht eine Frau auf der Straße ... andere Stimme als Lucy, dunkler.
Herr Horn: *trinkt einen kräftigen Schluck direkt aus der Flasche*
Schmeckt Blut am Rand der Flasche
Sabrina: Was war das? Ist das LILITH?
Susanne: *schaut aus dem Fenster*
Niemand zu sehen, die Straße liegt verlassen da.
Tania: *blickt sich skeptisch um*
Herr Horn:
Susanne: Verdammt. Wo sind die hin?
Die Nacht wird ruhiger ... normale Straßengeräusche setzen ein.
Herr Horn: Also ... das mit Kyrian ... ich klär das ... also ich glaub jetzt nicht, dass er direkt heute ... nochmal ... wiederkommt. Aber mit dem Tatort ... Besichtigung ... und so ... Ich klär das.
Tania: Ist es ... vorbei? *vorsichtig*
Herr Horn: *stößt die Luft geräuschvoll aus*
Tania: *versucht normal zu wirken … trotzdem sehr angespannt* Okay Herr Horn … ähm … Danke.
Susanne: Das wäre nett, Herrn Horn, Danke. *kneift sich in den Nasenrücken und seufzt*
Herr Horn: Gerne.
Sabrina: Danke, Herr Horn und Herr Steinmetz, bleiben Sie in der Stadt. *leicht zittrige Stimme*
Tania: Ja … Dankeschön
Sandy: (murmelt) Dankeschön (ist immer noch in einer Art Schockstarre)
Sabrina: Wir sollten schnell verschwinden.
Tania: Ganz schnell.
Susanne: Da schließe ich mich an, werte Kollegin. Soll ich jemanden mitnehmen?
Herr Steinmetz: Keine Angst, es ist nur ne verdammt normale Nacht aus meinem Leben (grinst)
Herr Horn: In der Stadt bleiben? Sind Sie verrückt?
Tania: Gerne Susanne *dann muss ich nicht alleine fahren*
Herr Horn:  Nein ... nein, war ein Scherz. Ich stehe jederzeit zu ihrer Verfügung. Soso Herr Steinmetz... Was machen Sie denn noch heute Abend? Die Nacht ist jung. Lust auf zwei drei Bierchen?
Sabrina: Ich könnte welche gebrauchen. *leicht blass um die Nase*
Herr Steinmetz: Aber sicher Herr Kollege ... schöner Zufall Sie hier zu treffen. Kommen Sie doch mit.
Susanne: Ich wäre auch für Alkohol. Und das nicht zu knapp.
Herr Horn: Ja, Vielleicht will sich die eine oder andere Dame... aber das geht ja nicht. Laufende Ermittlungen und so. Verstehe. Oder doch?
Tania: Ich würde mich auch anschließen, bleibe aber dabei lieber nüchtern.
Sandy: Bin dabei … nach dem Schockerlebnis gerade … Ermittlungen hin oder her … gibt ja noch andere Themen, über die man reden kann, (vielleicht bekommen wir ja trotzdem noch was Interessantes aus den beiden kitzeln)
Herr Steinmetz:Ja stimmt, nicht das wir am Ende jemanden beeinflussen.
Susanne: Wenn wir nicht über den Fall sprechen, und nach so einem Erlebnis, geht das bestimmt klar. Ich müsste nur das Auto wegschaffen.
Herr Steinmetz: Vielleicht stößt Lucy ja später noch zu uns (zwinkert).
Tania: Wird schon. Das kriegen wir auch noch hin.
Herr Horn:  Und Kyrian? Wer weiß, was die Zwei getrieben haben?
Sabrina: Ich bin dabei. Lasst uns was trinken gehen.
Herr Steinmetz: Scheinen sich ja auf Anhieb verstanden zu haben.
Herr Horn: Und wer weiß, ob die beiden nicht den Buchstabenraub gemeinsam aufklären?
Pressesprecherin Verlage tritt ein:
Soooo, meine Damen und Herren - auch, wenn ich möglicherweise störe, aber ab wann darf ich den Raum wieder auf verfügbar stellen? Wir haben morgen eine wahnsinnig wichtige Besprechung in Sachen Marketing zur Leipziger Buchmesse! Wahnsinnige Überraschungspakete und eine riesige Aktion muss geplant und besprochen werden, daher wäre es ratsam... den Raum herrichten zu lassen und das frühzeitig.
Herr Steinmetz: Blut und Magie, ne gute Kombi.
Herr Horn: Eine gute Idee mit dem Trinken. Solch Erlebnisse hat man nicht oft.
Tania: Wir werden schon sehen, aber jetzt erstmal Feierabend, oder?
Herr Steinmetz: Dann ziehen wir mal los, Herr Horn, oder?
Herr Horn:  Oh, der Raum... Da könnte ein wenig Blut und... Bier. Na, Sie bekommen das schon hin. Ja, Herr Steinmetz, meine Damen. Auf geht‘s.
Pressesprecherin Verlag: *grübelt über den Raumzustand und seufzt*
Herr Steinmetz: *grinst süffisant und zwinkert der Pressesprecherin zu*
Sabrina: Noch einen schönen Abend, geht zur Tür und macht sich aus dem Staub *blickt noch kurz auf den blutigen Raum zurück und schüttelt den Kopf vor Fassungslosigkeit*
Susanne: *flüstert den anderen zu* Schnell weg, bevor wir noch putzen müssen.
Herr Horn: Auf Wiedersehen und eine angenehme Nachtruhe.
Tania: Auf geht's! An die Pressesprecherin: die Sauereien tun uns leid, aber das bekommen Sie bestimmt hin. (verlässt gemeinsam mit Susanne und Sandy den Raum)
Pressesprecherin Verlag: Ich bin sehr auf das Ergebnis gespannt und stellen Sie sich darauf ein, dass es Folgen hat.... E-Books ohne Buchstaben sorgen für wenig Unterhaltung... und dabei ist genau das unser Ziel.
Herr Steinmetz: Ich wünsche eine angenehme, ruhige Nacht. Was, wenig Buchstaben?
Herr Horn: (lacht, winkt und geht hinaus)
Pressesprecherin Verlag: Unterhaltung, Herr Steinmetz. Das, was Sie automatisch bei Ihren Lesern machen ohne nachzudenken - für Unterhaltung sorgen. Und jetzt husch, husch, meine Lieben ... ok?
Herr Steinmetz: Wie, ich denke nicht nach????? tststs ... (folgt Herrn Horn)

Die Diskussion würde auf dem Weg zur Bar weitergeführt. Nach einem bis drölf Getränken, fiel ich schließlich selig ins Bett und schlief den Schlaf der Gerechten. Den Schlaf den ich dringend brauchte.

P.S. Der nächste Tag war der Horror. Gott hatte ich Kopfschmerzen.

Ich hoffe ihr hattet so viel Spaß beim lesen der Verhörteile, wie wir beim erstellen. Mein Dank gilt den Mädels der Blogtour (<3), der lieben Isabelle vom Papierverzierer Verlag und den beiden Autoren M.H. Steinmetz und Laurence Horn. Es war ein toller Abend und seid spitze gewesen.  

TEIL III - Die Ermittlerinnen der BUI mit Herrn Horn und Kyrian.


Susanne: Zuerst Kyrian oder Herr Horn?
Tania: Zuerst Herr Horn dann Kyrian?
Sabrina: Erst Herr Horn.
Susanne: Tania, wärst du so lieb, ihn zu holen. Ihr kennt euch ja schon.
Tania: Natürlich gerne.
Sabrina: (kramt in ihren Notizen)
Tania: (Geht zur Tür und öffnet sie) Herr Horn, wenn Sie so nett wären und jetzt zu uns kommen würden?
Susanne: (schenkt sich in der Zwischenzeit eine Tasse Kaffee ein und liest über ihre Notizen)
Herr Horn: (Schaut auf, erhebt sich und betritt den Raum)
Tania: (schließt die Tür hinter ihm)
Sabrina: Guten Tag, Herr Horn (begrüßt ihn mit einem freundlichen Lächeln). Ich bin Sabrina (Büchertraum).
Herr Horn: Hui, die ganze BUI versammelt nehme ich an. Einen schönen guten Abend, die Damen.
Tania. (nickt) Obwohl: schön wird sich noch zeigen. Warum sind wir hier?
Sandy: Guten Abend Herr Horn, schön sie endlich mal kennen zu lernen. Ich bin Sandy (Sandys Welt).
Herr Horn:: (nickt und reicht jeder Dame die Hand).
Sandy: (schenkt sich auch erstmal einen Kaffee ein) Dürfen wir Ihnen etwas zu trinken anbieten, Herr Horn?
*Herr Horn ignoriert die Frage*
Tania: Also Herr Horn, ich möchte Sie noch einmal kurz zu ihrem Alibi befragen. Steht es noch, dass Sie ohne Zeugen am Computer waren als die Tat geschah?
Herr Horn: Die Freude ist ganz meinerseits ... Mein Alibi?
Tania: (Nimmt Mantel und Messer erstmal an sich und versteckt es in einer Ecke)
Herr Horn: Am Computer habe ich nicht gesagt. Wir haben fern geschaut.
Tania: Herr Horn, Sie haben ganz eindeutig gesagt, dass Sie kurz nach Mitternacht am Computer gearbeitet haben? Alleine?
Herr Horn: Es war mal eine ganz ruhige Nacht. Ja, nach Mitternacht. Ich dachte, Sie meinen wegen der Zeugen. Nach Mitternacht bin ich noch am Rechner gewesen, das ist korrekt.
Tania: Dafür gibt es keine Zeugen, richtig?
Herr Horn: Leider nein. Meine Frau und mein Sohn waren zu dem Zeitpunkt im Bett.
Susanne: Herr Horn, ich habe mir das Verhörprotokoll angesehen und festgestellt, dass Sie gesagt haben, dass es sich auch um einen Illusionszauber handeln könnte. Wie kommen Sie darauf?
Herr Horn:  Nun ja, wie Sie vielleicht wissen, habe ich Kontakt zu einem... Zauberer. Der hat mich ein wenig aufgeklärt. Und dadurch bin ich auf die Magier gestoßen. Wie zum Beispiel in Herrn Mützlitz „Wächter der letzten Pforte“. Die können ja alle sowas.
Sandy: (Verlässt den Raum und betritt das Zimmer, in dem Herr Steinmetz und Lucy sind, teilt Ihnen mit, dass sie doch bitte noch einen Moment warten sollen und gibt ihnen den Mantel und das das Messer)
Die Tür des Besprechungsraumes war noch einen Spalt breit offen.
Herr Horn: War das da eben der Herr Steinmetz? Die Stimme kenne ich doch.
Tania: Ja, war es, aber das hat Sie nicht zu interessieren, Herr Horn (freundlich aber bestimmt).
Herr Horn: Jetzt wird mir auch einiges klar.
Susanne: Inwiefern?
Herr Horn:Es ist ja wohl eindeutig, weswegen man Herrn Steinmetz und mich hierher gebeten hat. Wir sollen die Kastanien aus dem Feuer holen, wie man so schön sagt. Ich habe mich informiert und das Protokoll von Herrn Steinmetz gelesen. Ein Mann der schwarzen Szene, und diese Lucy scheint auch nicht ohne zu sein. Fähige Leute, wenn sie mich fragen. Aber da könnten sie auch den Kyrian fragen. Der könnte im handumdrehen ...
Sandy: (Betritt wieder den BUI Beratungsraum)
Susanne: Eben da könnten wir auch Kyrian fragen. Er ist auch fähig, nicht wahr?
Sandy: Was könnte Kyrian im Handumdrehen?
Herr Horn:Ja, er ist fähig, wenn Sie es so ausdrücken wollen. Und er würde im Handumdrehen den Fall lösen können.
Sandy: Könnte es vielleicht sein, dass Kyrian sich einen Scherz erlaubt hat?
Herr Horn: Einen Scherz? Wie soll ich das verstehen?
Tania: (beobachtet Herr Horn genau)
Herr Horn: (verschränkt die Arme vor der Brust)
Sabrina: Vielleicht wollte er es dem Verlag heimzahlen, dass Ihr Buch erst so spät gedruckt wurde!
Susanne: Vielleicht war ihm langweilig und er hielt es ganz einfach für amüsant.
Tania: Ein spezieller Humor eben..
Herr Horn: Aber was hat er denn damit zu tun? Das ist eine Angelegenheit, die nur mich und den Verlag etwas angeht. Und die Druckerei vielleicht.
Tania: Ja, aber Kyrian könnte sich trotzdem einen Spaß erlaubt haben. Vielleicht möchte er den zweiten Teil pushen?
Susanne: Es ist doch auch seine Fortsetzung um die es geht, oder?
Herr Horn: Langweilig. Amüsant. Das müssen Sie ihn schon selber fragen. Aber vielleicht fällt diese Befragung nicht so glimpflich aus. Sie wissen ja, wenn man ihn in die Enge treibt, ist nicht gut Kirschen essen mit ihm, wie man so schön sagt.
Tania: Wir sind ja keine Unmenschen. Ich glaube, das bekommen wir schon hin.
Herr Horn: Ja, eine Fortsetzung ist in Arbeit. (lächelt freudlos)
Sabrina: Herr Horn, die WG...ist für Sie ein Begriff nehme ich an. Sie scheinen dort sehr viel Unterstützung zu bekommen. Wie sieht diese aus und wer ist alles in der WG, könnte dort jemand etwas gegen Sie haben? Vielleicht Neid?
Herr Horn:Hm. In der WG bin ich der Hahn in der Wanne. Wer sollte dort etwas gegen mich haben. Die schreiben doch alle schneller als ich. Die Identitäten ... na ja Ihnen kann ich es ja sagen. Sandra Florean, Veronika Serwotka und Jessica Weber. Aber ich bin immer mit allem gebührlichen Respekt in der WG behandelt worden. Wir sind eine anständige WG!
Sabrina: Wie ist ihr Verhältnis zu Kyrian? Wie würden Sie es beschreiben?
Herr Horn: Zu Kyrian? Ich habe ein gutes Verhältnis zu ihm. Wir respektieren uns gegenseitig. Und jeder macht mal Fehler... ich meine, ... die hatten ihn gefangen genommen.
Tania: Das stimmt.
Herr Horn: Sehen Sie (lächelt freundlich).
Susanne: Ich sehe das wie Sie, und es hat uns auch gezeigt, dass er nur gewalttätig und unberechenbar wird, wenn man ihm etwas Böses will. Das wollen wir aber nicht. Wir wollen nur diesen Fall aufklären.
Herr Horn: Das sehe ich ganz genauso. Und ich würde Ihnen ja gerne Helfen. Aber nur wie?
Sabrina: Genau. Daher würden wir mit Kyrian auch gerne sprechen.
Tania: Wir wollen ihn weder bedrängen noch ihm etwas Böses tun! Glauben Sie, er wäre entspannter, wenn Sie beim 'Verhör' dabei wären?
Herr Horn: Kyrian ist hier? (zieht die Augenbrauen hoch). Hm... das ... sieht ihm gar nicht ähnlich.
Sandy (ist erstaunt, dass Herr Horn, das nicht wusste)
Tania: Ich dachte, Sie haben ein gutes Verhältnis zu Kyrian?
Herr Horn: Hab ich auch. Aber er ist ... er war untergetaucht. Gab da massive Probleme mit den Magiern, Sie wissen schon. Und in neuester Zeit (in Band zwei) haben sich die Probleme verschlimmert, wenn Sie verstehen, was ich meine.
Tania: Ja, ich glaube, ich verstehe.
Susanne: (nickt zustimmend)
Sandy: (ist immer noch ein wenig irritiert)
Herr Horn: Wenn auf eine Person ein Kopfgeld von, sagen wir, in unserer heutigen Zeit, von einer Milliarde Euro ausgesetzt ist, ist das ein Haufen Schotter. Dumm nur, wenn man selbst die gesuchte Person ist.
Susanne: Möchten Sie vielleicht etwas trinken?
Herr Horn: Das ist aber lieb. Ich dachte schon, sie fragen nie.
Susanne: Was darf es denn sein? Wasser, Kaffee, Tee oder etwas anderes?
Herr Horn: Haben Sie auch dunkles Bier? Ich trinke nur dunkles Bier.
Susanne: Auch das.
Herr Horn: (zuckt entschuldigend mit den Achseln)
Susanne: (nimmt Flasche und Glas, reicht beides an Herrn Horn) So. Bitte.
Herr Horn: Danke sehr. (schenkt ein und nimmt einen kräftigen Zug) Aaaah. Zischt wie Appelsaft. So, wo waren wir stehen geblieben?
Tania: Kyrian hier.
Herr Horn: Ja. Schööön. Ick freu mir. (lächelt und nimmt einen zweiten kräftigen Schluck)
Ein Knarren ist von draußen zu hören.
Susanne: Ich glaube, Kyrian ist jetzt da.
KYRIAN: (Eine Gestalt erscheint in der Tür. Kyrian betritt den Raum. Er kommt in einem braunen knöchellangen Mantel aus grober Wolle. Die schwarzen schulterlangen Haare offen getragen.)
Tania: Hallo Kyrian, schön dich zu sehen (lächelt freundlich).
Sabrina: (Mustert ihn erstaunt)
Susanne: Guten Abend Kyrian. (mustert ihn ebenfalls)
KYRIAN (lächelt verhalten, wirkt jedoch keinesfalls ängstlich)
Sabrina: Guten Tag Kyrian, schön Sie endlich in natura zu sehen.
KYRIAN: Guten Abend die Damen. Guten Abend Laurence.
Sandy: Guten Abend Kyrian ... ich freue mich dich kennen zu lernen ... habe schon einiges von dir gehört.
Herr Horn: Hallo Kyrian. Schön, dich zu sehen. Wo hast du die ganze Zeit gesteckt?
KYRIAN: So? Habt ihr?
Tania: Willst du erstmal was trinken?
KYRIAN: (beachtet die Frage nicht) Ich bin mir nicht sicher, was ich hier soll. Ich kann niemanden gebrauchen, der meinen Aufenthaltsort kennt und womöglich diesen Magiern ausplaudert. Nehmt es mir nicht übel, aber ich müsste euch alle töten. Nun ja, oder zumindest die Erinnerungen eurer letzten Stunden löschen. (murmelt eher zu sich selbst) Ist ja nicht so, dass ich jeden gleich umbringe.
KYRIAN (lächelt süffisant)
Tania: Keine Sorge, Kyrian, wir werden kein Wort verraten, an niemanden und du musst uns nicht zwingend sagen, wo du warst.
Susanne: Eigentlich haben wir uns die Frage gestellt, wie Sie die Silvesternacht verbracht haben?
KYRIAN: Ja, das werdet ihr.
Sandy: (mustert Kyrian ganz genau)
KYRIAN: Die Silvester-Nacht? Was ist Silvester? Wenn ihr den Jahreswechsel meint, da war ich mit Mira und Rahia zusammen.
Sabrina: Wir wollen nur den Fall aufklären (hibbelt mit dem Bein, leicht aufgeregt, ob das alles nicht die falsche Entscheidung war)
Tania: Oh schön, geht‘s den beiden gut? (lächelt)
Herr Horn: Da wurden Buchstaben aus allen Papierverzierer Büchern gestohlen. Ich hatte dir eine Botschaft geschickt.
Sandy: (überlegt, ob sie nicht doch Lucy und Herrn Steinmetz holen soll)
KYRIAN: Ja, ich hörte davon.
KYRIAN: Den beiden geht es ausgezeichnet. Sie haben sich gut erholt von den Strapazen.
Tania: Das freut mich, was haben sie so gemacht?
KYRIAN: Mira und Rahia? Dann müsste ich ihre Sicherheit gefährden, wenn ich erzähle, was sie gemacht haben. Es geht ihnen gut. Mehr will ich nicht verraten.
Tania: Ich meinte, eigentlich Sie alle gemeinsam am Abend des Jahreswechsels?
Sandy: (ganz schön geheimnisvoll - ob wir aus im irgendwas brauchbares herausbekommen? Nachdenkt)
KYRIAN: Auf Rodinia geht man seinem Tagewerk nach und ist abends ziemlich müde. Wir sind alle früh schlafen gegangen. Getrennt.
Susanne: Kommen wir zum Punkt, warum wir Sie sehen wollten. Wir haben gehört, dass die Buchstaben eventuell nicht gestohlen wurden, sondern es sich auch um Illusionsmagie handeln könnte. Können Sie uns hier vielleicht weiterhelfen, ob es solche Zauber gibt, und wer sie anwendet.
KYRIAN: (betrachtet einen jeden. Prägt sich die Gesichter ganz genau ein.)
Tania: Okay (lächelt)
Susanne: (hat etwas Bedenken in eine Kröte oder etwas anders verwandelt zu werden, lässt es sich allerdings nicht anmerken)
Sandy: (schaut Kyrian freundlich an)
KYRIAN: Illusionsmagie oder Zauber? Was denn nun? Ich bin ein Zauberer und die wenden keine Magie an. Aber es gibt ähnliche Sprüche zwecks Illusionserzeugungen.
Susanne: Okay. Illusionserzeugung, mein Fehler. Wäre es möglich, dass die Buchstaben, damit unsichtbar gemacht wurden?
Tania: Spannend und wer könnte solche Zauber anwenden?
Sandy: (ist fasziniert darüber was es alles gibt)
KYRIAN: Illusionen werden von den Zauberschülern wie auch von den Magierschülern angewendet. Etwas unsichtbar zu machen ist somit für beide Parteien ein Leichtes.
Sabrina: (überlegt, was es mit dem Beweismittel diesem roten Rauch Rückstand zu tun haben könnte)
Tania: Und kann man solche Zauber rückgängig machen?
KYRIAN: Ich wäre also durchaus in der Lage, `Buchstaben´ wegzuzaubern. Aber was sollte mir das bringen? Rückgängig kann man viel machen, wenn man weiß, wie etwas verschwunden ist.
Sabrina: Ihnen nichts, aber haben Sie die Möglichkeit, es zu versuchen, sie zurück zu holen oder zu erkennen, ob es sich um solch einen Zauber handelt.
Susanne, Sandy und Tania: (nicken freundlich zustimmend)
KYRIAN: Ich bin ein Zauberer und kein Seher. Außerdem habe ich Mira und Rahia versprochen, nicht mehr zu zaubern. Ist schon eine Weile her, das Versprechen.
KYRIAN fügt murmelnd hinzu: Zumindest nicht zu zaubern, wenn es nicht unbedingt möglich ist.
Sabrina: (und wieder sind wir bei Lucy und der Salatschale mit Blut)
Susanne: Wir brauchen Ihre Hilfe. Bitte Kyrian!
Herr Horn: (trinkt derweil genüsslich sein Bier)
Tania: Bitte Kyrian wirklich, wir brauchen Ihre Hilfe. Wir wollen unbedingt diesen Fall klären!
Sabrina: (öffnet sich ein Kellerbier)
KYRIAN: Euch helfen? Ach herjeh … ich habe der weißen Magierin geholfen, einem Bauernmädchen, einer Gauklertruppe, Feen … da kommt es auf ein paar Menschen auch nicht drauf an. Vorausgesetzt … ihr seid keine Magierinnen. (Schaut zweifelnd jede einzelne an. Dann lacht er)
Susanne: Rodinia ist ebenfalls betroffen und kann somit nicht mehr verkauft werden. Niemand wird ihre Geschichte erfahren. Ist das in Ihrem Sinne?
KYRIAN: (überlegt kurz)
Tania: Das wäre toll Kyrian, wirklich! Sie würden uns so helfen.
Susanne: Ich kann so Einiges, aber mit Magie hat das nix zu tun. (murmelt)
Sabrina: Wir würden in Ihrer Schuld stehen. Magie überlasse ich anderen, ich bin da ein Muggel durch und durch.
Herr Horn: Habe ich es nicht gesagt. Wir sollen die Kastanien aus dem Feuer holen.
Susanne: Nicht hilfreich, Herr Horn.
Herr Horn: (Zuckt mit den Schultern und wendet sich seinem Bier zu)
KYRIAN: Wenn ich euch helfe, lasst ihr mich dann in Ruhe?
Tania: Ja, wir lassen dich in Ruhe und warten gespannt auf deine Geschichte (lächelt freundlich).
Susanne: Versprochen.
Sandy: Auf jeden Fall (lächelt Kyrian freundlich an).
Sabrina: Versprochen.
KYRIAN: (schüttelt den Kopf) Ich werde einen Weg zurück finden. In meine eigene Welt. Ich hätte niemals nach Rodinia kommen sollen. Manchmal erkennt man, dass etwas falsch ist, was man getan hat … Aber ja, ich werde euch helfen.
Sabrina: Danke (Erleichterung).
Sandy: Dankeschön (fällt ein großer Stein vom Herzen).
Tania: Danke dir vielmals, Kyrian (erleichtert).
Susanne: Danke. (lächelt Kyrian dankbar an)
KYRIAN: (lächelt zurück. Doch auch Traurigkeit liegt in seinem Blick. Dann seufzt er.) Sagt mir nur wo und wann, ich werde da sein.
Susanne: (wartet gespannt darauf, wie es weitergeht.)
Herr Horn: Hast du dir das auch gut überlegt, Kyrian?
Tania: (wartet und beobachtet die Kolleginnen)
KYRIAN: (nickt) Ich müsste mir den Tatort anschauen. Im Hellen. Und dann müsste ich die Bücher sehen, bei denen die Buchstaben fehlen. Dann sehen wir weiter.
Susanne: Es tut mir leid, Kyrian, Sie darum bitten zu müssen. Sie sind unser letzter und einziger Strohhalm. (sein trauriger Blick lässt sie nicht los) Ich wäre dafür, dass wir schnellstmöglich die Illusion lösen. Was sagen die Kolleginnen dazu?
Sabrina, Tania und Sandy: wir sind ganz deiner Meinung, Susanne (zustimmendes nicken)
Herr Horn: Wir haben aber dann immer noch nicht den Täter. Nicht, dass solch eine schwerwiegende Tat noch einmal begangen wird.
Sandy: Sehe ich auch so.
Herr Horn: Selbst, wenn Kyrian die Buchstaben wieder herzaubern kann, vorausgesetzt, es ist ein Zauberspruch, der sie hat verschwinden lassen.
Sabrina: (vielleicht ein Art Aufspürungszauber)
Susanne: Da haben Sie allerdings Recht, aber wenigsten haben die Autoren und der Verlag vorerst wieder Bücher, die verkauft werden können. Vielleicht kann man das Ganze so schützen, damit so etwas nicht noch einmal passiert. (Womit wir wieder bei Salatschüssel und Blut wären)
KYRIAN: In der Tat ist es sehr schwer, eine magische Illusion durch einen Zauberspruch zu lösen. Aber: Es ist möglich.
Susanne: Hätten Sie vielleicht Zeit, sich das Ganze morgen einmal vor Ort anzuschauen und uns dann Bescheid zu geben, was sie herausgefunden haben?
KYRIAN: (wirkt sehr konzentriert. Dann verengt er die Augen zu Schlitzen) Ich spüre eine fremde Präsenz. *Er blickt zur Tür*
Susanne: (folgt seinem Blick)
 
In Teil 4 erfolgt das große Finale. Gespannt bleiben.

TEIL II – kurze interne Beratung zwischen den BUI Ermittlerinnen

 
Tania: Hm meine Lieben, was sagen Sie zu den aktuellen Entwicklungen. Meiner Meinung nach ist das Risiko sehr hoch.
Sandy: Finde ich auch. Wollen wir dieses Risiko wirklich eingehen?
Susanne: Die Frage, nachdem was mit uns passiert, wenn wir das Blut abgeben, ist nicht beantwortet oder habe ich etwas verpasst?
Tania: Ich bin mir nicht sicher, ich glaube nicht. Wir wissen noch nicht mal, ob Kyrian schuldig ist.
Sandy: Nein ... diese Frage haben sie beide gekonnt ignoriert. (schaut nachdenklich)
Sabrina: (atmet schwer aus) Hmmm … Aber wollen wir das Risiko eingehen und Kyrian ohne Schutz befragen?
Susanne: Prinzipiell habe ich kein Problem damit und würde es durchziehen, aber ich mache mir Gedanken über das Danach. Wer sagt mir, dass dies die einzige Forderung ist, die die Hölle stellt.
Sabrina: Ich stimme Susanne zu. Herr Steinmetz wurde von uns ausgeschlossen.
Tania: Kyrian kann zwar viel, aber er war nie zu Unrecht brutal. In Rodinia hat er sich anständig verhalten, meistens...
Susanne: Da hat Tania Recht. Ich habe Kyrian auch eher besonnen in Erinnerungen zumindest, wenn er nicht in die Enge getrieben wurde und sein Leben daran hing.
Sandy: Ich denke nicht, dass er uns schaden wollen würde. Wenn wir es richtig anstellen, können wir vielleicht Kyrians Vertrauen gewinnen.
Sabrina: Eine gute Idee.
Tania: Das glaube ich auch nicht (nachdenklich). Ich sage, wir gehen das Risiko nicht ein und reden dafür recht locker mit Kyrian, das wäre ein guter Ansatz.
Susanne: Ich würde sagen, wir stimmen ab, ob wir das Ritual durchführen.
Tania: Stimmen wir ab per Handzeichen! Wer ist dafür?
Keiner der Anwesenden BUI Ermittler erhebt seine Hand.
Sabrina: Gegen das Ritual?
Sandy: Ich habe zwar keine Angst ... aber ich stimme trotzdem gegen das Ritual.
Tania: Ich stimme ebenfalls dagegen.
Susanne: Da wir die Auswirkungen nicht kennen und keine Antwort darauf bekommen, bin ich ebenfalls dagegen es durchzuführen.
Die BUI Ermittlerinnen haben einstimmig gegen das Ritual gestimmt
Tania: Gut dann haben wir einstimmig beschlossen und werden das Ritual nicht durchführen! Gibt es noch Fragen an Herr Steinmetz oder Lucy?
Susanne: Eigentlich nicht.
Sabrina: Erst mal nicht, aber lassen wir sie doch erst mal im Nebenraum.
Tania: Gut machen wir so!
 
In Teil 3 erfahrt ihr, wie es mit Laurence Horn weitergeht.

TEIL I: Die Ermittlerinnen der BUI mit Herrn Steinmetz und LUCY.


Verhör von M.H. Steinmetz mit Überraschungsgast LUCY und Laurence Horn mit Kyrian vom 18.01.2017, 20:00 Uhr

Teilnehmer des Ermittlerteams:
Sandy Nürnberger - Sandys Welt
Tania Kaimel - Meine Bücherwelt
Sabrina Wohlert - Büchertraum
Susanne Krajan - Sannes Bookcatalogue
Sabrina Marzahn - Die Büchernixe war an jenem Tag zu einem anderen Fall unterwegs.

Pressesprecherin des Papierverzierer Verlages: Hallo zusammen, liebes Ermittlerteam - schön, dass Sie es einrichten konnten, dass wir uns heute zusammenfinden können. Wie besprochen hab ich Herrn Steinmetz und Herrn Horn zusammen mit Kyrian hergebeten. Herr Steinmetz wartet bereits im Aufenthaltsraum, Herr Horn und Kyrian sind ebenfalls - allerdings im Nebenraum neben Herrn Steinmetz untergebracht. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, Getränke für Ihre Besprechung stehen ebenfalls bereit. Wenn Sie Unterlagen etc. von mir benötigen, lassen Sie es mich wissen. Ich erwarte, dass Sie den Fall hoffentlich abschließen können und mich dann direkt im Anschluss aufklären.

TEIL I: Die Ermittlerinnen der BUI mit Herrn Steinmetz und LUCY.

Herr Steinmetz: (sitzt genervt im Wartezimmer und dreht Däumchen)
Sandy: (steckt den Kopf zur Tür herein) Guten Abend Herr Steinmetz, schön, das Sie es einrichten konnten und die Zeit gefunden haben, her zu kommen. Heute habe ich sogar eine Flasche JD mitgebracht (zwinkert und grinst verschmitzt). Wenn Sie mir bitte folgen würden?
Herr Steinmetz: (kurz eingenickt) Wird aber auch Zeit. (steht auf und folgt in den Beratungsraum)
Sandy: Herr Steinmetz, wenn ich Ihnen kurz unser Ermittlerteam der BUI vorstellen darf, das ist Tania (Meine Bücherwelt)
Tania: Guten Abend Herr Steinmetz (beäugt ihn neugierig)
Sandy: Und das sind Sabrina (Büchertraum) und Susanne (Sannes Bookcatalogue) - unsere fünfte Ermittlerin ebenfalls mit Namen Sabrina (Die Büchernixe) lässt sich entschuldigen, sie wollte einer anderen Spur folgen.
Sabrina: Guten Abend.
Susanne: Guten Abend.
Herr Steinmetz: Ebenfalls nen wunderschönen guten Abend. Sie erwähnten eine Flasche JD. Ah, sehr schön, da nehme ich doch gleich ein Glas. Hey, gleich vier Ermittlerinnen?
Sandy: Wie mögen Sie ihn am liebsten?
Herr Steinmetz:  Eiskalt. Glas halbvoll bitte …
Sandy: Pur oder mit Wasser gemischt? (hat sich im Vorfeld schon mal sachkundig gemacht)
Herr Steinmetz:: Wasser? Das Zeug, wo Fische … na ja, pur verdammt noch eins.
Sandy: (rollt mit den Augen … Whiskey pur trinken … ob Herr Steinmetz überhaupt noch Geschmacksnerven besitzt? … ach egal)
Susanne: Was Ihre Frage mit den vier Ermittlerinnen angeht. Sagen wir es so, wir waren alle neugierig Sie kennenzulernen. (lächelt freundlich’)
Herr Steinmetz: (spielt mit seinem Totenkopfring an seinem Finger) Das ehrt mich ... Sie wollen sich also alle von meiner Unschuld überzeugen, sehr schön.
Sandy: (rollt mit den Augen ... kippt das Glas halbvoll und überreicht es Herrn Steinmetz)
Herr Steinmetz: Danke (hebt das Glas) Ladys! (und nimmt einen Hieb)
Sandy: (na Manieren hat er ja, das muss man ihm lassen, grinst süffisant)
Sabrina: Erschrecken wir Sie?! Sie müssen keine Angst haben.
Herr Steinmetz: Erschrecken? Nicht wirklich ...
Susanne: Sind Sie nervös Herr Steinmetz oder warum spielen Sie mit ihrem Ring? *zieht fragend eine Augenbraue hoch*
Herr Steinmetz: Hab schon Schlimmeres gesehen (lacht). Nur Gewohnheit (sieht kurz zur Tür). Sandy: Haben Sie es etwa eilig oder erwarten Sie noch jemanden? (skeptisch in die Runde schaut) Herr Steinmetz: Jemand wartet im Auto, das ist alles.
Sabrina: (beobachtet die Tür)
Herr Steinmetz: Wird eh nicht lange dauern, oder?
Tania: Jemand? (skeptisch)
Herr Steinmetz: Kennen Sie nicht ... Lucy.
Sabrina: Sie haben Lucy mitgebracht? (verwundeter Blick in die Runde)
Herr Steinmetz: Natürlich, war gestern mit der Band unterwegs. (grinst breit)
Sandy: Oh ... Lucy ... (schaut verwundert) ist es nicht zu kalt im Auto, nicht dass sie sich unterkühlt? Susanne: Da stimme ich Sandy zu. Holen Sie sie doch zu uns.
Herr Steinmetz: Wird sie nicht … kann sie auch hereinbitten, wenn sie wollen, hat nichts zu verbergen.
Sabrina: Eine gute Idee, holen sie Lucy rein.
Herr Steinmetz: Okay, kein Problem, wenn Sie darauf bestehen ...
Sandy: Das bringt mich direkt zu einer Frage ... wieso haben sie Lucy eigentlich bei unserem letzten Gespräch im Keller versteckt?
Herr Steinmetz: Im Keller? Sagte ich das?
Sandy: Ich meinte so etwas heute gelesen zu haben *grinst diabolisch*
Sabrina: (zustimmend nickend)
Herr Steinmetz: Ach DER Keller ... Ist so‘ne Art Proberaum. Soll ich Lucy nun reinholen oder erledigen Sie das?
Sabrina: Ich werde sie holen, in der Zeit können meine Kollegen Sie aufklären, warum sie da sind. Herr Steinmetz: Danke sehr (lächelt). Dann mal los, meine Damen.
Sandy: Ja, Herr Steinmetz eigentlich haben wir eine Frage bezüglich Rituale an Sie. Ist es möglich, dass man mittels eines Rituals Buchstaben verschwinden lassen kann oder wieder erscheinen lassen? Herr Steinmetz:(zieht eine Augenbraue hoch) Sie meinen theoretisch, nicht wahr?
Susanne: (Beobachtet interessiert Herrn Steinmetz Reaktion)
Herr Steinmetz: Sagen wir mal so: Mit nem Ritual kann man so ziemlich alles verschwinden lassen ... oder holen, je nachdem (grinst diabolisch)
Susanne: Ist Ihnen bekannt, ob das schon einmal funktioniert hat?
Herr Steinmetz: Speziell auf Buchstaben bezogen?
Susanne: Zum Beispiel.
Herr Steinmetz:: Hm, hab da mal was gehört, da hat einer nen Zauberspruch verschwinden lassen. Sabrina: (kommt die Tür rein und bitte Lucy auf dem Stuhl an der Wand Platz zu nehmen)
LUCY: Hey Leute (trägt schwarzen Ledermantel, darunter schwarzes kurzes Kleid, Stiefel mit vielen Schnallen, sehr sehr blass, schwarzes langes Haar, dunkles MakeUp)
Sandy: Hallo Lucy ... schön, dass Sie auch da sind.
Tania: Guten Abend.
Susanne: Hallo. (lächelt freundlich in Lucys Richtung)
LUCY: (nickt knapp, sieht unsicher zu Steinmetz)
LUCY: Bin gar nicht da.
LUCY: Bekomme ich auch n Glas? Sabrina: Sicher, möchten Sie es wie Herr Steinmetz?
LUCY: Klar.
Sandy: Ok zurück zum Thema ... Sie erwähnten bei unserem letzten Gespräch, dass Sie mit ihren alten Kumpels der Szene ein kleines Ritual gemacht haben, was genau können wir uns da drunter vorstellen?
Sabrina: (reicht Lucy ihr Glas, nickt freundlich und geht zu ihrem Platz zurück)
Herr Steinmetz: Okay, Sie meinen das Ritual an Silvester, ja? ... Wir hatten unsere Gründe, ist ziemlich persönlich. Mussten was loswerden.
LUCY: (ignoriert das Nicken)
Susanne: Etwas oder Jemanden?
Sandy: Buchstaben?
Herr Steinmetz:Etwas Persönliches ... hat mit einigen Leuten zu tun, die uns auf die Füße getreten sind. Wenn man in seine Recherchen vertieft zu tief und zu viel an den falschen Orten wühlt, kann das passieren.
Sandy: Waren da auch Autoren drunter?
Sabrina: Ein Name, an der Stelle wäre ganz gut.
Herr Steinmetz: Mir gehen viele Leute auf die Nerven, kann sein, das da auch Autoren drunter waren. Kann mich nicht mehr so recht erinnern, war sehr ... na ja, haben viel getrunken und so. Aber ich würde niemals einen Kollege ... also normalerweise nicht. Bin ein netter, nicht wahr, Lucy?
Susanne: Ist bei dem Ritual vielleicht etwas schiefgelaufen und es gab "Nebenwirkungen"?
Herr Steinmetz: Nebenwirkungen gehen mit jedem verdammten Ritual einher. Alles hat seinen Preis ...
Sabrina: (blickt zu Lucy)
LUCY: Sowas von (stellt das leere Glas auf den Tisch zurück).
Sandy: Möchten Sie noch ein Glas Lucy?
LUCY: Immer.
Sandy: (schenkt JD in das Glas) Bitte, meine Liebe (lächelt freundlich).
LUCY: (zieht ihren Mantel aus. Das Kleid hat kurze Ärmel, ihre Unterarme sind mit schwarzen Binden umwickelt)
Susanne: Und was für Nebenwirkungen sind das so? (lässt ihren Blick über die schwarzen Binden an Lucys Unterarmen wandern)
Herr Steinmetz:Hören Sie, wenn man sich mit finsteren Mächten einlässt, können die viel für einen tun. Aber das ist nicht umsonst.
LUCY: Was?
Herr Steinmetz: Lass es, Lucy ...
Susanne: Ich frage mich nur gerade, was es mit den Binden auf sich hat.
Sabrina: Was würden Sie denn verlangen, für so ein Ritual?
LUCY: Warum sieht die mich so an, hm?
Sabrina: Und was mussten Sie für dieses Bezahlen?
Herr Steinmetz: Wir hatten mal ein kleines Ritual, bei dem wir einfach ein paar Fragen gestellt haben. Mussten das mit Blut bezahlen, was Kleines opfern. Was anderes als Blut nehmen die nicht. LUCY: Die Binden, okay, hab da ein paar Verletzungen.
Susanne: Vom Ritual?
Sabrina: (schaut ihre Kollegen nachdenklich an)
LUCY: Nein ... ist ne Familiensache, liegt mir im Blut … Ist das verdammte Böse ... Juckt wie die Hölle … So ne Kopfsache (massiert sich die Schläfe).
Susanne: (bedenkt Lucy mit einem nachdenklichen und traurigen Blick)
Sandy: Wie schaut es mit Schutzritualen aus? Können Sie so etwas auch? Ist das sehr problematisch? Müsste man da auch etwas opfern?
Herr Steinmetz: Grundsätzlich immer. Nichts ist umsonst. Deswegen verzichten wir auf Schutzzauber. Anderes ist wichtiger. Das Leben und Schreiben in den Griff zu bekommen. Bücher zu schreiben. Da kann man manchmal durchaus Hilfe gebrauchen.
Tania: (beobachtet das ganze Gespräch neugierig - äußert sich nicht dazu)
LUCY: Sag ihr, sie soll mich nicht so ansehen!
Susanne: Angenommen, wir würden Sie darum bitten, einen Schutzzauber für uns durchzuführen. Was wäre das Opfer, das wir zahlen müssten?
Herr Steinmetz: Da müsste ich wissen, gegen was der Zauber wirken soll.
Susanne: Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen etwas zum Kühlen holen, Lucy, dann lässt auch das Jucken nach.
Sandy: (grübelt und denkt nach) Ich dachte, da benötigt man nur Kreide, um irgendwelche Zeichen auf zu malen ... oder einen Kreis mit Salz?
Herr Steinmetz: Wirkt auch … bei schwachen Dingen!
Susanne: Gegen einen mächtigen Zauberer aus einer anderen Welt.
Tania: (denkt über die Aussage mit den Büchern nach)
Herr Steinmetz: Sie sollten nicht alles glauben, was man in Supernatural zeigt. Mit anderen Welten meinen Sie die Hölle?
LUCY: (lacht)
Sandy: Eher The Originals *lächelt und rollt leicht mit den Augen*
Herr Steinmetz:Okay ... alles Quatsch.
Tania: (Erhebt sich von ihrem Platz) Mit der anderen Welt meinen wir eine Welt aus einem Buch ... eine weit entfernte.
Herr Steinmetz: Verstehe ... theoretisch wäre das über unschöne Umwege durchaus möglich. Man müsste Portale öffnen.
LUCY: Bitte nicht, denk an Lilith.
Sandy: Wie dürfen wir unschöne Umwege verstehen? (er redet immer so kryptisch)
Herr Steinmetz: Na, hier auf dieser Welt haben wir nen Draht zum Himmel und zur Hölle ... Den Himmel interessiert so etwas nen Scheiß ... aber die da unten, in der Hölle, die warten nur darauf, Gefallen zu tun. Verstehen Sie, was ich meine?
LUCY: (schüttelt den Kopf, kratzt sich unter den Verbänden) Sie sollten solche Sachen nicht fragen. Tania: Hmm (nachdenklich).
Sandy: Wieso nicht Lucy?
LUCY: Wegen Lilith ... sie ist bereits hier.
Sabrina: Herr Steinmetz, wir haben Sie nicht in erste Linie hierherrufen lassen, weil wir Sie für schuldig halten, sondern wir erhoffen, dass Sie uns durch ein Ritual vor einem Zauberer Names Kyrian, während einer Befragung, schützen könnten.
Herr Steinmetz: Kyrian? Hab ich schon mal irgendwo gelesen ... Sie brauchen Schutz vor Kyrian? Susanne: Reine Vorsichtsmaßnahme.
Herr Steinmetz: Okay, wäre durchaus machbar.
Tania: Wir haben einen Verdacht und wollen uns schützen, Herr Steinmetz, wenn Sie verstehen.
Herr Steinmetz: Haben Sie nen Dolch, Kreide, ne Schüssel vielleicht? Sicher, dass er kein Dämon ist?
Tania: Ja.
Sabrina: Nein, nur ein sehr starker Zauberer.
Herr Steinmetz: Aus einer anderen Welt? Welche?
Susanne: Rodinia.(Link zum Buch auf der Verlagsseite)
Herr Steinmetz: Woher wusste ich das nur ... das wird hart. Was sind Sie bereit, dafür zu opfern? Tania: Was müssten wir dafür opfern?
Herr Steinmetz: Zumindest Blut.
LUCY: Lass es, bitte! Tania: Wie viel? (leicht ängstlich)
Herr Steinmetz: Bis die Schüssel voll ist.
Susanne: Was passiert mit demjenigen d,er das das Blut gibt?
Sandy: Wie groß muss die Schüssel denn sein?
Sabrina: (spielt mit einem Kugelschreiber und bricht die Halterung ab)
Herr Steinmetz: Ne Salatschüssel sollte reichen.
LUCY: Oh ja, erstmal … Ich könnte ihn töten, wenn ihr wollt.
Sandy: Nein, nein ... das ist nicht nötig, Lucy. (ist etwas erschrocken, schaut leicht irritiert)
LUCY: (greift in die Manteltasche und zieht ein Springmesser mit schwarzem Ebenholzgriff hervor. In den Griffschalten ist ein helles Pentagram eingelassen) Is nur n Angebot.
Tania: Nein (erschrocken).
Susanne: (pfeift leise durch die Zähne)
Sabrina: Danke für das Angebot, Lucy, aber stecken Sie das Messer bitte wieder weg.
LUCY (lässt das Messer aufschnappen und schiebt es über den Tisch)
Sabrina: (versucht sich zu zusammen zu reißen)
Susanne: Damit hätte sich die Sache mit dem Dolch wohl erledigt. Hm?
Herr Steinmetz:Wir brauchen das Messer ... wegen des Blutes und so, Sie verstehen?
Tania: (angespannt)
Sabrina: Es muss einer von uns etwas opfern?
Herr Steinmetz: Also die Sache läuft so: Jeder Anwesende schneidet sich über die Innenseite des Handgelenks und lässt Blut in die Schale laufen.
Sandy: JEDER?
LUCY: Ja, jeder! Für die Lilith.
Tania: Und was passiert mit uns dann? Was hat das für Auswirkungen auf uns?
LUCY (schnalzt mit der Zunge)
Susanne: Was passiert dann mit uns und bleibt das die einzige Gabe, die wir leisten?
Sandy: (überlegt gerade, ob sie heute genug Wasser getrunken hat)
Tania: (sehr skeptisch)
Herr Steinmetz:Je nachdem, wie gnädig sie heute Abend ist. Aber keine Bange, das klappt schon, seien Sie unbesorgt.
Susanne: Wie meinen Sie das?
Sabrina: (da müssen wir durch)
LUCY: Dachte Rafael auch.
Tania: Ich weiß nicht (nachdenklich in die Runde schaut)
Sandy: (grübelt) Was hat das jetzt mit Lilith zu tun?
LUCY: Weil Lilith hier ist!
Herr Steinmetz: Okay, ich muss da, glaube ich, was erklären. Es gab da nen Zwischenfall in den USA ... da ist es ein wenig aus dem Ruder gelaufen. Aber das ist geklärt.
Susanne: Es geht mir weniger um das Klappen, als darum anschließend ein Sklave Liliths zu sein. Herr Steinmetz: Das denke ich aber auch.
Sandy: Meinen Sie damit dieses Massaker?
LUCY: Habt ihr etwa Schiss? Ist es das?
Herr Steinmetz:Ja genau ... war ne harte Zeit für Lucy danach.
Tania: Liebe Frau Kolleginnen, wollen wir uns nicht kurz beraten? (sieht Sabrina, Sandy und Susanne eindringlich an)
Herr Steinmetz: Seien Sie unbesorgt.
Susanne: Nennen wir es gesunden Respekt und einen Hang zum unabhängigen Leben, Lucy.
Herr Steinmetz:: Ich weiß, was ich tue!
Susanne: Ich würde auch sagen, wir besprechen das kurz unter uns.
LUCY: Ich bin absolut unabhängig.
Herr Steinmetz: Sollen wir rausgehen?
Sabrina: Ich denke, wir müssen ihm vertrauen oder das Risiko beim Zauberer eingehen.
Herr Steinmetz: Wie gesagt, ich arbeite damit schon viele Jahre ...
Sabrina: Warten Sie doch kurz neben an (zeigt auf die zweite Tür im Raum).
Herr Steinmetz: Die Kräfte der Hölle sind nicht zwangsläufig schlecht. Immerhin ist der Boss dort ein Erzengel. Okay, dann bis gleich. (Herr Steinmetz und Lucy gehen in den Nebenraum)
LUCY (lässt ihren Mantel hängen und das Messer auf dem Tisch)
Tania: Bis gleich.
Sandy: Bis gleich.
Herr Steinmetz: Jeb. (Herr Steinmetz und Lucy schließen die Tür hinter sich)

Teil 2 folgt gegen 10 Uhr. Stay Tuned.