Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen (Sarah J. Maas)

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seiten: 480
ISBN:  978-3423761635

Worum geht es?
Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.

Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

Meine Meinung
Dornen und Rosen bildet den Auftakt zur Reihe „Das Reich der sieben Höfe“, von einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen. Nur wenige schaffen es mir eine Gänsehaut beim Lesen zu bescheren. Eine davon ist ganz klar Sarah J. Maas. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Und oh wie überraschend: Sie wurden absolut nicht enttäuscht.

"Wir brauchen Hoffnung, damit wir weitermachen können. Also lass ihr die Hoffnung, Feyre. Lass sie von einem besseren Leben träumen. Von einer besseren Welt."

Im Gegensatz zu „Throne of Glass“, erzählt hier Feyre die Geschichte, also die Protagonistin. Sie hat ein Versprechen gegenüber ihrer sterbenden Mutter geben und will dieses unter keinen Umständen brechen. Pflichtbewusst und mutig versucht sie ihre Familie zu versorgen, auch wenn diese es ihr nicht immer leichtmacht. Für ihr Liebsten opfert sie sich und würde alles für sie tun. Sie ist auf jeden Fall ein Charakter, den man sofort ins Herz schließt. Trotzdem ist Feyre nicht perfekt. Sie hat Ecken und Kanten, das macht sie in meinen Augen zu einer starken und authentischen Prota, mit der man sich auf jedes Abenteuer einlassen würde.

"Es wäre einfacher gewesen, mit dem zu leben, was ich getan habe, wenn auch mein herz anders wäre. Vielleicht würde es mir dann nicht so viel ausmachen. Vielleicht könnte ich mich dann davon überzeugen, dass ihr Tod nicht umsonst war."

Ein weiterer Punkt den ich am Schreibstil von Sarah J. Maas mag, ist ihre Art Charaktere facettenreich zu gestalten. Bei ihr gibt es nicht nur schwarz und weiß, sondern auch Graustufen, auch wenn sich diese erst nach und nach entfalten mögen. Dies bezieht sich nicht nur auf Hauptcharaktere, sondern auch auf Nebenspieler.

Die Fae, welche die Autoren beschreibt, glänzen natürlich durch Aussehen und Charisma. Ich liebe die männlichen Protagonisten in Dornen und Rosen. Tamlin und Lucien haben mich durch ihre Art beeindruckt, aber für mich der spannendste Charakter ist Rhysand.

Das Reich der sieben Höfe lehnt an „Die Schöne und das Biest“ an, was meiner Meinung auch gelungen ist. Sarah J. Maas erschafft eine brutale Bestie bzw. mehrere, in denen allerdings mehr als nur das steckt, was es nach außen hin scheint.

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